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Rent a Protest - amtlich, legal, bierernst

Eigentlich sollte der muntere Verleih zur plakativen Meinungs?u?erung im ?ffentlichen Raum am Neuen Wall stattfinden.

Plakative Meinungen im ?ffentlichen Raum

Packerin (at) pokobi: "Wir wollten mit diesem Reallive-Event herausfinden, ob sich die Reaktionen in einem wohlhabenden BID* von denen in gew?hnlichen Stadtteilen unterscheidet."

Und tats?chlich: Es gibt Unterschiede! Zumindest was die Anmeldung betrifft: Am Neuen Wall sind solche Sachen von staatlicher Seite nicht erw?nscht.

BigBoss (at) pokobi: "Ob der Staat, dh. die Stadt bzw. Bezirk dahinter steckt, ist nicht so ganz eindeutig. PoKoBi wurde aufgefordert, sich das Einverst?ndnis des BID*-Verantwortlichen einzuholen, da dieser hier Mitspracherecht h?tte. Und dieser hatte keine Lust auf derartige Ablenkung vom Konsum."

Untersuchungsausschuss (at) pokobi glaubt, dass sich die BID*-Verantwortlichen eher um die seelische Gesundheit ihrer Kunden sorgen: "Schilder wie "Der Markt heiligt die Mittel" oder "Das Leben ist kein Bonihof" k?nnen schon zu erheblichen kognitiven Dissonanzen f?hren - was wiederum dem seelischen Gleichgewicht schaden kann."

Alles ist in Ordnung

Letztendlich wurde - nach vielen, vielen Telefonaten - ein Infostand am M?nkebergbrunnen genehmigt: 1 m x 3 m mit 2 m Drumherum als Kontaktfl?che.

Dort blieb PoKoBi nicht lange allein: Neben "Die Tierfreunde.de" und der Gesellschaft f?r Menschenrechte tobte zudem eine gemischt-arabische Demo f?r Menschenrechte und Demokratie die M?nkebergstra?e hinunter.
Kein Wunder also, dass PoKoBi`s bescheidenem Infostand nur teilweise Aufmerksamkeit zukam: Das Publikum ist ?bers?ttigt.

BigBoss (at) pokobi: "Wir denken ?ber neue Konzepte nach!"

Dank an Wolfgang, Ina und Joachim ...

*BID: Business Improvement District - ?ffentlich-private Partnerschaften zur Attraktivierung von City-, Dienstleistungs- und Tourismusbereichen ist ein r?umlich festgelegter, innerst?dtischer Bereich, in dem Grundst?ckseigent?mer auf weitgehend freiwilliger Basis zeitlich begrenzte Ma?nahmen zur Verbesserung des Umfeldes und der Attraktivit?t des Bereiches finanzieren und durchf?hren. BIDs werden in von konsumnahen Dienstleistungen, insbesondere von Einzelhandel gepr?gten Gebieten wie Fu?g?ngerzonen eingesetzt.
Siehe auch wikipedia
31.03.2012 - Hamburg, Mnkebergbrunnen | Thema als RSS abonnieren | top | Kommentare >>

3 Veranstaltungen und 1 Totalausfall

Da ballt sich was zusammen

Veranstaltung 1: Demonstration "Der Zaun muss weg"

Alles fing ganz friedlich an: Sommerliche Schill-Out-Stimmung auf der Wiesn mit rhythmischer Techno-Untermalung. Als sich nach etwa einer Stunde der Demonstrationszug endlich in Bewegung setzte, waren manch Au?enstehende der Ansicht es handle sich um eine sehr kleine Version einer Loveparade von Die Linke.

H?tte es an den Landungsbr?cken nicht diese eine, alles erkl?rende Durchsage vom Lautiwagen gegeben, h?tten sich die staunden Touristen-Trauben sicherlich tanzend unter die Demonstranten gemischt.

BigBoss (at) pokobi: "Wenn schon der Zaun weg ist, wozu noch Plakate und Transparente? Der geneigte Betrachter wird sich schon denken k?nnen, dass der Verantwortliche seinen Hut gleich mit an den Nagel h?ngen soll. Ist doch jedem und jeder klar, oder?"

Held (at) pokobi dagegen glaubt, dass die PoKoBis auf das mitgef?hrte VolX- und Hartz IV-Bier, zu Gunsten einer "Rent a Protest" Aktion, h?tten verzichen sollen. Seiner Meinung nach w?re es angebracht gewesen. "Der Wagen w?re auch nicht so schwer!" argumentierte er im Nachhinein.
Packerin (at) pokobi findet die Forderung von Held "wie so oft echt ?berheblich" und glaubt, dass die gute Stimmung allein schon etwas bewirkt h?tte: "Protest kann Spa? machen! Selbst wenn keiner wei? warum."

Leer ist voll doof

Veranstaltung 2: Leer = voll (doof) im M?nzviertel

Die tapferen PoKoBis unterbrachen ihre Teilnahme an Veranstaltung 1 schweren Herzens um p?nktlich auf Veranstaltung 2 zu erscheinen. Hier wollten sie ihre Jahresrestbest?nde unter das VolX bringen.

Die Begr??ung war sehr freundlich, auch - oder gerade weil - nur 10 bis 20 Personen vor Ort waren. Den PoKoBis wurde erkl?rt, dass man auf die demn?chst eintreffende Veranstaltung 1 wartete.

W?hrend dieser Zeit - die auch hier durch fr?hliche Technokl?nge vers??t wurde - erfuhr Packerin (at) pokobi von einer dritten Veranstaltung in der "Schilleroper". Da diese sehr spannend sei, wurde Pressefuzzi (at) pokobi eingeladen, die dortige Fr?hlichkeit auf Video zu bannen.

Auf dem Weg dorthin begegnete ihnen Veranstaltung 1, was sie zur Umkehr veranlasste, denn im M?nzviertel war bis dato noch nie ein VolX- geschweige denn ein Hartz IV-Bier geflossen. Diese L?cke galt es zu schlie?en.

Nachdem Veranstaltung 1 bei Veranstaltung 2 eintraf, dauerte es tats?chlich keine halbe Stunde bis zum Ausverkauf.
Packerin (at) pokobi schw?rmt: "Hier kommen wir bestimmt wieder her! Nicht weil der Verkauf so schnell ging, sondern weil die Leute so nett waren!"

Zwischenspiel bei der Schilleroper

Veranstaltung 3: Reclaim the Streetz! - Die Schilleroper ist ge?ffnet!

Kaum war der Wagen leer, ging es tatkr?ftig weiter zur Veranstaltung 3. Die Schilleroper steht seit Jahren leer und verrottet - obwohl sie teilweise unter Denkmalschutz steht. Nun sollte sie wieder ge?ffnet und belebt sein!

Zeitgleich mit dem Eintreffen der PoKoBis sorgte jedoch ein R?umungskommando der Polizei daf?r, dass die Schilleroper auch gleich wieder leer- und zugemacht wurde. Ordnung muss sein.

Wer kennt diesen Mann?


... und ein Totalausfall

Uns v?llig unbekannt
lag der Mann am Wegsrand!

Ein Opfer des n?chtlichen Abschiedssaufens im HVV?
01.10.2011 - Hamburg St Pauli & Mnzviertel | Thema als RSS abonnieren | top | Kommentare >>

Spanische Protestwelle schwappt an die Waterkant

Massenprotest - Wahre Demokratie jetzt

Ein Widerstand kann funktionieren - das kommt uns doch sehr spanisch vor.

Die Medien verkaufen uns die Ware Demokratie. Und wir kaufen sie ihnen ab. In Spanien ist man da bereits viel weiter: Dort fordert das VolX die wahre Demokratie.

Und dies jetzt auch in Hamburg. Vor dem Spanischen Generalkonsulat.

Zur ?berraschung vieler, via facebook an-teilnehmender Hamburger fand das Geschehen tats?chlich auf der Stra?e statt. Selbst der massive Einsatz des allseits gelobten mobilen Endger?tes vermochte nicht, diese
hinter ihren Bildschirmen hervorzulocken.*

Es wurde gesungen, gepfiffen und Krach gemacht. Wer kein Plakat zur Hand hatte, um sein inneres Empfinden nach au?en zu kommunizieren, konnte sich bei PoKoBi ein Plakat leihen oder auch selbst eines anfertigen. (Siehe Film)

Wer die Wahrheit spricht - dem glaubt man nicht

Mit Radau, Humor und Wut im Bauch wandelten die realen Teilnehmer vom Mittelweg zum Jungfernstieg. Die lebhafte Stimmung lockte viele Menschen an. Wer der spanischen Sprache m?chtig war blieb auch stehen, manche waren erfreut - andere erbost. Wer jedoch nicht spanisch spricht, dem sagt das nischt!

Packerin (at) pokobi munkelt: "Die Medien sind ja gerade dabei unsere Demokratie nach Afrika zu verkaufen. Vielleicht haben sie deswegen keine Zeit ?ber die Proteste in Spanien zu berichten? Jedenfalls kann ich mir vorstellen, dass die Leute deshalb h?ufig nicht wussten, warum die da protestieren."

*Zitat: Pirat

Aus den Interna:
Big Boss (at) pokobi freute sich: "Plakate in spanischer Sprache belegen: PoKoBi profitiert von der Globalisierung!" Der Untersuchungsausschuss (at) pokobi bleibt allerdings skeptisch: "Wir k?nnen kein Spanisch - wie sollen wir unsere Untersuchungen nun durchf?hren?" Es machen sich K?ndigungs?ngste breit.

Die Aktie stieg um 5,011 %.

Zum Film von Feuerl?scher TV
21.05.2011 - Spanisches Konsulat / Jungfernstieg - Hamburg | Thema als RSS abonnieren | top | Kommentare >>

Zu Ihrer eigenen Sicherheit

?berwachung b?rgernah

Mit ?berwachungskameras sollen fl?chendeckend potentielle Gef?hrder ausgeschaltet werden. Dies macht den Menschen Angst. Angst vor einem ?berwachungsstaat.

Wie nimmt man dem VolX die Angst? Big Boss (at) pokobi: "Diese v?llig unberechtigten Vorbehalte lassen sich nachhaltig nur durch Konfrontationstherapie beheben:

Begebe Dich in die Mitte der Gesellschaft und zeige, dass es gar nicht so schlimm ist, wie es aussieht!"

Gesagt, getan. Gemeinsam mit der Stichelgruppe begaben sich die PoKoBis in die Brennpunkte der potentiellen T?terschaft, um b?rgernahe ?berwachung zum Anfassen herzustellen.

Tats?chlich: Das VolX verlor seine Scheu! Nach nur kurzer Zeit waren die Kameras akzeptiert und integriert.

Auch wenn die Aktivisten keine einzige Straftat verhindern konnten, haben sie doch wenigstens den T?tern zusehen k?nnen.

Pressefuzzi (at) pokobi: "Durchs Objektiv betrachtet, ist das alles gar nicht mal so schlimm."
09.04.2011 - Hamburg | Thema als RSS abonnieren | top | Kommentare >>

Wir wollen die Monarchie zurck!

Am 5. M?rz 2011 versammelten sich die gef?hlten Leistungstr?ger aus der Mitte unserer Gesellschaft auf dem G?nsemarkt.
Sie protestierten und forderten: "Wir wollen Guttenberg zur?ck". Er sei Opfer einer menschenjagenden Meute von Neidern und der Uni Bayreuth. Diese sei schlie?lich so dumm gewesen, sich einen Betrug unterjubeln zu lassen.

Vermummte auf der Demo

Gemeinsam mit zahlreichen Gleichgesinnten nutzte PoKoBi die Gunst der Stunde f?r einen Putschversuch. "Jetzt oder nie - Monarchie" und "Gutti her - sonst holen wir die Bundeswehr!" schallte es ?ber den Markt.

Betriebsrat (at) pokobi: "Viel h?tte nicht gefehlt und der Sieg w?r unser!" Doch leider brach die Mitte der Gesellschaft unter der nervlichen Belastung vorzeitig nach knapp einer Stunde ein.

Big Boss (at) pokobi: "Schade, so kurz vor dem Ziel. Aber Rom brannte auch nicht in einer Nacht nieder. - Wir bleiben dran!"

Zum Film >>
05.03.2011 - Hamburg Gnsemarkt | Thema als RSS abonnieren | top | Kommentare >>

Sie wollen Guttenberg zurck

Nachdem die Lichtgestalt der deutschen Politikerelite am Ende seiner Kr?fte, beleidigt die B?hne verl?sst, versammeln sich am kommenden Wochenende seine J?nger, um gegen die dreiste Verleumnungskampagne der Opposition zu protestieren.

Siehe Facebook: Ihm seine J?nger-Seite

Nach dem Motto: "Froh zu sein bedarf es wenig - und wer froh ist, ist ein K?nig", laden wir alle ein, am Samstag, 5. M?rz 2011, 13:00 Uhr, diesem Spektakel auf dem G?nsemarkt fr?hlich beizuwohnen.

Bringt etwas mit, das Eurer Freude Ausdruck verleiht!

02.03.2011 - Hamburg, Rathausmarkt | Thema als RSS abonnieren | top | Kommentare >>

Feldforschung: "Rent a Protest" auf dem Spritzenplatz

Zwei Resistente Probanden im Test (re)

Nach monatelanger Forschungsarbeit wagte sich PoKoBi zu einem Feldversuch auf den Spritzenplatz in Ottensen.

Die Operation "Rent a Protest"
- eine neue Form des Demokratie-Methodentrainings - sollte hier erstmalig am lebenden Objekt erprobt werden.

Den meisten Menschen war sofort klar, worum es hierbei geht: Unterschiedlichste Protestschilder konnten zur ?berwindung der weit verbreiteten Widerstandsphobie geliehen und erprobt werden.

Trotz der vielen Parteist?nde, die sich werbewirksam mit Spitzenkandidaten, aufregenden Kugelschreibern und Luftballons ger?stet hatten, zeigten viele der saisonbedingt an Wahlkampf leidenden Mitmenschen erfreulich schnell Anzeichen der Genesung.

Obgleich der Feldversuch ?berwiegend positiv gewertet werden kann, muss darauf hingewiesen werden, dass eine kleine Minderheit die Aktion nicht verstanden hat.

Der Polizei, die eigens zur Personalienfeststellung der Forscher kam, musste die Aktion im Detail erkl?rt werden.

Held (at) pokobi: "Im Gegenzug wurde uns erkl?rt, dass wir eine Straftat begehen w?rden, da wir unangemeldet im ?ffentlichen Raum frei unsere Meinung ?u?ern w?rden. Wir w?rde
1. Den ?ffentlichen Raum einfach nutzen, was eigentlich Geld kosten w?rde, wenn wir einen Stand angemeldet h?tten.
2. Politische ?u?erungen ?ffentlich darstellen und dabei mehr als 2 Personen sein."

Zum Film >>
29.01.2011 - Hamburg-Ottensen | Thema als RSS abonnieren | top | Kommentare >>

Zu Gast in Friede'S Keller

Die gro?e Unbekannte


In der Reihe "PoKoBi erkl?rt die Welt" besucht PoKoBi die Agentur f?r Deutschen Presse Unsinn (dpu) und f?rdert Erstaunliches zu Tage.

In Friede'S Keller, wie die Agentur liebevoll von den Mitarbeitern genannt wird, konnte PoKoBi live die Geburt einer Pressemeldung miterleben.

Die Doku entf?hrt auf eine faszinierende Reise durch die dpu und zeigt dessen wahren Leistungen in aufwendig inszenierten Videosequenzen.

Zum Film >>
Beginn: Startknopf klicken Ende: am Schluss
L?nge: 3:38:19 Min
ShowView: 4711-0-8-15
Produktionsland: D
Produktionsjahr: 2010
26.11.2010 - Hamburg | Thema als RSS abonnieren | top | Kommentare >>

Erste bundesweite Polizeidemo hlt Bevlkerung in Atem

Knapp 3002 Polizisten gehen auf die Stra?e

Das Hamburger Schanzenviertel blieb gewaltfrei.

Sp?testens als sogar einzelne B?rgerInnen, die sich unter die demonstrierenden Polizisten gemischt hatten, von den vermummten Beamten gefragt wurden, "wo kann denn vielleicht noch was gehen", konnte die Bev?lkerung sicher sein, dass sie auf dem richtigen Weg war.

Mit ihrer massiven Pr?senz im Schanzenviertel und auf der Strecke der beiden angemeldeten Demonstrationen der Polizei, die unter dem Motto "Entweder 'extrem' oder 'totalit?r' - f?r die extreme Totalit?t der Verh?ltnisse!" auf die Stra?e ging, hatte das Volx die bef?rchteten Ausschreitungen fast komplett verhindern k?nnen.

Aus den Interna: pressefuzzi (at) pokobi.de verteidigt sich gegen?ber BigBoss (at) pokobi.de: "Ich habe nicht vom Abendblatt abgeschrieben. Die Situation lie? keine andere Satzstellung zu!"

Zum Film >>
15.11.2010 - Hamburg | Thema als RSS abonnieren | top | Kommentare >>

Wie ein PoKoBi entsteht - Transparenzoffensive

Einblick in das Geheimnis um die Flasche

2. November 2010:
Niedersachsens Innenminister Uwe Sch?nemann fordert, bei bombigen Frachtg?tern den Einsatz der Bundeswehr im Inland zu erm?glichen.

Vor diesem Hintergrund beschloss PoKoBi im vorauseilenden Gehorsam, das lang geh?tete Geheimnis um die VolX-Bier Produktion r?ckhaltlos offenzulegen.

PoKoBi hofft, so dem Einsatz der Bundeswehr im Inneren zu entgehen.

"Schlie?lich k?nnen wir uns nicht sicher sein, wie Innenminister unsere Produkte einstufen. Wenn wir einst expandieren oder Lieferungen ins Ausland haben, w?ren die Flaschen dem Abschuss schutzlos freigegeben" konstatiert BigBoss@pokobi.de.

PoKoBi belegt mit diesem Film, dass die Getr?nke zwar exklusiv jedoch nicht explosiv sind.


PS: Das Bier kommt nicht aus dem Jemen.
02.11.2010 - Hamburg | Thema als RSS abonnieren | top | Kommentare >>