Die gute Nachricht vorweg: Alles ist in Ordnung

Die schlichte Nachricht

Die schlechte hinterher:
Die Krise ist vorbei.

Heute, am frühen Nachmittag machten sich die PoKoBis auf den Pilgerweg zum Osterfeuer bei der Strandperle. Sie trugen beide Botschaften vor sich her und verteilten die Verkündung zur HSH-Demo am 15. April 2010 an Jünger und Älter.

Manche Jünger (12 bis 13) fühlten sich spontan zum Mitpilgern animiert. Um den staatlichen Geboten gerecht zu werden, musste PoKoBi diese jungen Menschen auf den Pfad des Abstandes verweisen, da Pilgern ab 3 Personen genehmigungspflichtig ist.

Manche Älter wandten sich ungläubig ab. Sie glaubten gar das Böse vor sich zu sehen!

Den meisten jedoch wurde ein Lächeln auf das Gesicht gezaubert. Sogar lautes Lachen war zu vernehmen! Und beim Osterfeuer - welches gerade aufgeschichtet wurde - bot man den PoKoBis an, das Schild auf die Spitze des Scheiterhaufens zu setzen, um es im Angesicht des Volkes medienwirksam zu verbrennen.

Herzlichen Dank dafür!
Nächstes Mal. Heute ist nicht alle Tage - wir kommen wieder - keine Frage!

Ideen für den Scheiterhaufen >>

03.04.2010 - Hamburg

Ein bewegter Auftakt der Saison 2010!

Denken versaut den Fernsehabend!
Dieser These wollten die PoKoBi'aner nachgehen und schlossen sich der Initiative "Kein-IKEA-in-Altona" an. Mit rund 35 weiteren Aktiven brachten sie den Gedanken: "Wie viel Elche verträgt die Elbchaussee?" auf die Straße. Mit Fahrrädern bewaffnet trafen sie sich am frühen Abend in der Großen Bergstraße, Hamburg-Altona, zum "Schleichen gegen IKEA und Masterplan".

Nach Angaben von IKEA werden täglich 5.000 bis 10.000 PKW erwartet. Um deutlich vorzuführen was geschieht, wenn IKEA da ist, fuhr die - zeitweise bis zu 50 Rädern angewachsene - Drahteselkolonne in einem Konvoi durch die empfindlichen Verkehrsadern des Stadtteils und brachten den Verkehr erwartungsgemäß zum Erliegen!
So macht Stadtplanung Spaß.

Bei einigen wenigen im Stau Steckenden erhellten sich die Gesichter, als sie anhand der Plakate den Sinn der Veranstaltung erkannten: "Aha, Stau".

Um der Veranstaltung einen nachhaltigen Abschluss zu verleihen, gaben die PoKoBis hinterher VolX-Bier und SoKoLi aus. Der Fernsehabend war versaut - der Tag gerettet. Prost Gentrifizierung.

Dank auch an die Polizei, die uns so aufwendig behütet hat.

Hier geht es zum Film >>

25.03.2010 - Hamburg-Altona

Rüttgers Club

Düsseldorf - (dpi) Rüttgers erweitert Geschäftsfeld!
Wie aus gut informierten Kreisen berichtet wird, hat NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers zu Beginn der Woche bei einer Tombola zu Gunsten notleidender Sponsoren, das große Ahnungslos gezogen. Rüttgers zeigte sich in Sektlaune und will jetzt ein Fass auf machen - aus dem CDU-Generalsekretär wird ein PoKoBi-Getränkespezialist.

Während der Bekanntgabe des Gewinners ist es jedoch zu Unstimmigkeiten zwischen Jürgen und seinem Kollegen Hendrik gekommen. Dieser intervenierte mit wüsten Beschimpfungen.
Er behauptet: "Ich habe das Los gekauft! - Der Gewinn ist mein!"

Absurd seien derartige Unterstellungen - so Rüttgers. Ausschlaggebend sei nicht wer das Geld auf den Tisch gelegt hat, sondern woher es käme. Es komme nicht auf das nötige Kleingeld an. "Wer direkten Einfluss nehmen möchte, braucht vor allem viel Vitamin B", beteuert Rüttgers.

Apropos Vitamin B: Bier ist reich daran! pressefuzzi@pokobi bemühte sich umgehend für Geld mit Rüttgers zu reden, doch dieser lehnte ab und versicherte, er sei nicht käuflich, er rede nur über Geld.

Willkommen sei im Rüttgers-Club, nur wer mehr als flüssig ist.

Rüttgers: courtagefrei zu mieten

23.02.2010 - Hamburg

PoKoBi beim großen Ball der Medien

PoKoBi muss draußen bleiben

Die Stiftung der Hamburger Presse lädt alljährlich zu einer Wohltätigkeitsveranstaltung zu Gunsten der eigenen Klientel. A propos Klientel: Im Atlantic Hotel.

Nur Auserwählte können an diesem exklusiven gesellschaftlichen Ereignis teilnehmen. Eintrittskarten sind auf dem freien Markt nicht erhältlich.

Aus unerklärlichen Gründen wurde PoKoBi nicht eingeladen. Somit blieb ihnen nichts anderes übrig, als ihrer Bewunderung für die Leistung der Presse vor der Tür Ausdruck zu verleihen.

Zufälliger Weise war dieser Ort jedoch schon von einer angemeldeten Demonstration besetzt.

Zum Schutz dieser Veranstaltung wurde - exklusiv für PoKoBi - ein Aufgebot von fünf (5!) Ordnungshütern angefordert.

Immer die gleichen Fans



Wieder einmal mussten die Personalien festgestellt werden. Bei der eisigen Kälte von -8˚C kein leichtes Unterfangen. Schade, dass es den RFID-Chip noch nicht gibt. Das hätte den armen Polizisten viel Schreibarbeit erspart.

Dass sich der Sinn der PoKoBi-Aktion der Polizei nicht erschlossen hat, hat PoKoBi dann doch etwas beleidig.
Empört verließen sie den Ort.

23.01.2010 - Hamburg, vor dem Atlantic Hotel - Presseball

PoKoBi muntert auf

Wer kennt diese Leute?

"Positiv sollen Sie den Tag beginnen!"

Das hat PoKoBi sich zu Herzen genommen und möchte auch allen Mitbürgern einen guten Start in den Tag bescheren. ..

Als anonyme Botschafter traten die PoKoBianer in den morgendlichen Berufsverkehr, um der Volxmüdigkeit entgegen zu wirken.

"Nichts motiviert besser als eine gute Nachricht" erklärte ein Mitarbeiter, der unerkannt bleiben wollte. "Wir möchten den Menschen das Vertrauen in das System wieder zurückgeben - alles ist in Ordnung!"

Experten teilen diese Meinung: Motivierte Bürger denken viel öfter als andere Menschen: "Jetzt wird in die Hände gespuckt, wir steigern das Bruttosozialprodukt!" (1)

Die Aktion zeigte verblüffend schnell Wirkung. Von Passanten, die ihren Weg zur Arbeit klimaneutral bewältigten, kamen spontan positive Meldungen. "Ich wollte Ihnen nur sagen, dass ich das gut finde, was sie da machen." oder "Darf ich ein Foto machen?" oder "Hahahaaaaha, die Krise ist vorbei, haha, alles ist in Ordnung, hahaa ..." Es wirkt!

Als die VolX-Motivatoren nach getaner Aktion in ihre Brauerei zurückkehrten, hielt das Schicksal noch eine muntere Plauderei für sie parat: Die Polizei war unbemerkt gefolgt und wollte nun durch die Hintertür (in echt) genau erfahren, welches Potenzial in den Botschaften lauere.
"War das eine Demonstration? Hat das was mit dem Schwedischen Möbel-Giganten in Altona zu tun? Wegen dem Bericht in der BILD-Zeitung etwa? - Nu sagen Sie uns mal brav ihren Namen und das Geburtsdatum - auch ob sie hier gemeldet sind ..."
Und die Idioten machten das auch!

BigBoss (at) pokobi.de zieht harte Konsequenzen: "Wir werden einen Datenschutzbeauftragten einstellen müssen."

zum Film >>

(1) Geier Sturzflug - Bruttosozialprodukt 1983


PS: Die Polizistin hat das selbe Geburtsdatum, wie eine der annonymen Mitarbeiter.

05.01.2010 - Hamburg, Kreuzung Altonaer Rathaus

Willkommen in Agenda 2010!

gefunden 2008 auf Korfu


Agenda 2010. Wer weiß noch was das war?
Siehe Deutschland sagt sorry

04.01.2010 - Hamburg